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Meinungsfreiheit vs Amerika #155476
09/19/07 20:10
09/19/07 20:10
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Re: Meinungsfreiheit vs Amerika [Re: Inari] #155477
09/19/07 20:12
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Re: Meinungsfreiheit vs Amerika [Re: Xarthor] #155478
09/19/07 22:00
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what the [censored]....? is ja heftig.

... das geilste is ja sowieso dass die studenten nur gegen den einsatz von elektroschockwaffen protestieren. warum hinterfragen die nicht die ursachen für ein solches durchgreifen als reaktion auf eine frage gegen bush ?!? ja ok, bringen würds eh nicht viel....

ach ja, hat schon jemand das cover vom neuen album von nine inch nails betrachtet? da is folgender sticker oben, gebt euch das mal...



Last edited by Doom; 09/19/07 22:09.

Yeah, but... Who is Lu?
Re: Meinungsfreiheit vs Amerika [Re: achaziel] #155479
09/20/07 01:47
09/20/07 01:47
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Marco_Grubert Offline
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Hmm. Der Titel koennte auch "Objektive Berichterstattung vs. Spiegel TV" heissen.
In den Blogs ist die Situation etwas besser beschrieben: Ausloeser war nicht eine unbequeme Frage, sondern dass die Zeit fuer den Studenten abgelaufen war. Warum sollte er denn das Mikrofon fuer sich alleine in Anspruch nehmen duerfen wenn der ganze Saal voll war ? Dass er von Sicherheitskraeften abgefuehrt wurde, dagegen habe ich nichts auszusetzen. Dass diese aber ohne Bedrohung Elektroschocks einsetzen - das ist ja ein Verhalten fast wie in der DDR.

Vor gut einem Jahr gab es einen aehnlichen Vorfall wo Sicherheitskraefte der UCLA einen lauten Studenten aus der Uni-Bibliothek abgefuehrt und dann grundlos Elektroschocks verteilt haben. Gesetzlich ist das verboten aber die Polizisten wurden nicht geahndet. Taser sollen als Selbstschutzwaffen anstelle von Pistolen von Sicherheitskraeften eingesetzt werden. Aber rechtlich muss es dann einen Grund zum Selbstschutz geben- und der liegt hier nicht vor.

@Doom:
http://www.ninwiki.com/18664456580

Re: Meinungsfreiheit vs Amerika [Re: achaziel] #155480
09/20/07 04:28
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Sebe Offline
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... das geilste is ja sowieso dass die studenten nur gegen den einsatz von elektroschockwaffen protestieren. warum hinterfragen die nicht die ursachen für ein solches durchgreifen als reaktion auf eine frage gegen bush ?!? ja ok, bringen würds eh nicht viel....




Ich denke nicht, dass der Einsatz der Taser etwas mit den unangenehmen politischen Fragen zu tun hat. Marco hat den springenden Punkt bereits gut erläutert - diese Sicherheitskräfte haben in den USA ihren Taser, aber keine rechtlichen Restriktionen bezüglich seiner Einsetzung, wie eben z.B. bei der Selbstverteidigung, wo eine Bedrohung vorhanden sein muss um den Einsatz zu legitimieren. Die können mehr oder weniger einfach mal n bisschen da und dort rumtasern, wie's ihnen passt. Hat für mich Parallelen zu den Folterverhörmethoden, wo die auch machen wozu sie grad Lust haben. Mit einem normativen Recht hat dies aber nicht mehr viel zu tun, eher mit einem zum Instrument ausgebauten oder mit Willkür ausgelegten (= Bush setzte viele oberste Richter neu ein, die nach der republikanischen Pfeife tanzen und auch nach seiner Amtszeit ihr Unwesen treiben werden) Rechtsstaat, umgebaut mit dem Argument, diese Regelungen seien für den Schutz vor dem islamischen Terror unabdingbar - Sicherheitskräfte müssten immer Taser benutzen können, in Guantanamo müsse man "ansprechend verhören" können, jedes Gespräch und jede Datenverbindung müsse abhörbar sein.

Bevor hier aber alle auf Amerika rumhacken, muss man sagen dass die Situation in Europa kaum anders ist - in Grossbritannien gibt es mittlerweile über 4 Mio. Überwachungskameras, wenn ich mich nicht irre, und aus Deutschland hört man auch immer öfter von anscheinend unbedingt notwendigen Massnahman vom "Kampf gegen den Terror".


Osama Bin Laden hat mit 9/11 viel mehr erreicht, als er wollte. Er musste die westliche Welt nicht einmal unserer Freiheit berauben, welche wir so gerne als unser kulturelles Gut und unseren Fortschritt gegenüber den Terroristen hinstellen - wir demontieren sie uns seit 9/11 gerade selbst.

Re: Meinungsfreiheit vs Amerika [Re: Sebe] #155481
09/20/07 04:50
09/20/07 04:50
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... das geilste is ja sowieso dass die studenten nur gegen den einsatz von elektroschockwaffen protestieren. warum hinterfragen die nicht die ursachen für ein solches durchgreifen als reaktion auf eine frage gegen bush ?!? ja ok, bringen würds eh nicht viel....




Ich denke nicht, dass der Einsatz der Taser etwas mit den unangenehmen politischen Fragen zu tun hat. Marco hat den springenden Punkt bereits gut erläutert - diese Sicherheitskräfte haben in den USA ihren Taser, aber keine rechtlichen Restriktionen bezüglich seiner Einsetzung, wie eben z.B. bei der Selbstverteidigung, wo eine Bedrohung vorhanden sein muss um den Einsatz zu legitimieren. Die können mehr oder weniger einfach mal n bisschen da und dort rumtasern, wie's ihnen passt. Hat für mich Parallelen zu den Folterverhörmethoden, wo die auch machen wozu sie grad Lust haben. Mit einem normativen Recht hat dies aber nicht mehr viel zu tun, eher mit einem zum Instrument ausgebauten oder mit Willkür ausgelegten (= Bush setzte viele oberste Richter neu ein, die nach der republikanischen Pfeife tanzen und auch nach seiner Amtszeit ihr Unwesen treiben werden) Rechtsstaat, umgebaut mit dem Argument, diese Regelungen seien für den Schutz vor dem islamischen Terror unabdingbar - Sicherheitskräfte müssten immer Taser benutzen können, in Guantanamo müsse man "ansprechend verhören" können, jedes Gespräch und jede Datenverbindung müsse abhörbar sein.

Bevor hier aber alle auf Amerika rumhacken, muss man sagen dass die Situation in Europa kaum anders ist - in Grossbritannien gibt es mittlerweile über 4 Mio. Überwachungskameras, wenn ich mich nicht irre, und aus Deutschland hört man auch immer öfter von anscheinend unbedingt notwendigen Massnahman vom "Kampf gegen den Terror".


Osama Bin Laden hat mit 9/11 viel mehr erreicht, als er wollte. Er musste die westliche Welt nicht einmal unserer Freiheit berauben, welche wir so gerne als unser kulturelles Gut und unseren Fortschritt gegenüber den Terroristen hinstellen - wir demontieren sie uns seit 9/11 gerade selbst.




taser habn wir hier auch seit zwei monaten... funktioniern gut die teile... nur bei uns dürfen udn werden die erst bei bedrohung verwendet, was ich voll okay finde. und obgliceh der student übertreibn hat mit seiner reaktion der pozilei gegenüber, war deren verhalten dennoch fehl am platz...

Re: Meinungsfreiheit vs Amerika [Re: sPlKe] #155482
09/20/07 05:02
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und obgliceh der student übertreibn hat mit seiner reaktion der pozilei gegenüber, war deren verhalten dennoch fehl am platz...




Ich finde überhaupt nicht dass er übertrieben hat. Sollten mich irgendwelche Polizisten _festnehmen_ oder auch nur durch Zwang des Saales verweisen wollen, nur weil ich die Redezeit überschritten habe (meine Fragen gehen die gar nichts an, ausser ich sage etwas strafbares), würde ich ebenso protestieren und versuchen, mich wieder auf meinen Platz zu setzen. Die haben ihn einfach genommen und abgeführt, vom Taser ganz zu schweigen (auf längeren Videos gut sichtbar).

Ihn wieder an seinen Platz zu setzen hätte vollkommen gereicht.

Ach ja, und ganz nebenbei kann ein Taser-Einsatz wegen Übersäuerung des Blutes im Nachhinein tödlich enden, so gut funktionieren die Dinger auch wieder nicht

Re: Meinungsfreiheit vs Amerika [Re: Sebe] #155483
09/20/07 05:52
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ja mei der aht sei redzeit überschrittn der hat sich dran zu halten. du willst auch ent dass der arsch vor dir seine zeit überschreitet udn du nimma zummredn kommst, oder?^^

naja dann stirbt der hatl wegen seinemt azer.. was solls.. gibt über sechs milliarden menschn auf dem planetn da tut doch eienr nciht weh-.-

(dafür handle ich mir jetz wieder fett ärger ein, wettn?)

Re: Meinungsfreiheit vs Amerika [Re: sPlKe] #155484
09/20/07 08:25
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Ich denke auch, dass ein Überschreiten der Redezeit Konsequenzen zur Folge haben muss. Man hätte das Mikrofon ausstellen können oder den Burschen auf den Platz zurück bringen können.

Ich staune sowieso, dass da 3 Polizisten rumstanden.
Die Reaktion halte ich auf beiden Seiten für übertrieben.

zu Marco Grubert:
Quote:

das ist ja ein Verhalten fast wie in der DDR




Ich habe 19 Jahre in der DDR gelebt. Ich hatte auch einige Kritiker erlebt. Eine Schulkameradin z.B. hat häufig gegen die Volksarmee gehetzt, hat die potentielle Mörder genannt, weil sie Pazifistin und Christin war, sie trat auch der FDJ-Vereinigung nicht bei.

Das nur als ein Beispiel.

Dennoch habe ich nie den Einsatz von Elektroschockern oder anderen Repressalien in all den Jahren erlebt.

Ich wüsste gerne, aus welchem Klatschblatt Du also Deine Informationen beziehst. Vergessen wir dabei nicht, dass es hier um Studenten, Meinungsfreiheit und Redezeiten geht und nicht um Staatsverräter, Grenzflüchtige oder Mörder.
Wenn ich etwas gegen den Staat erzählt hätte, dann hätte man mich später eingeladen und Gespräche mit mir geführt, aber niemals mit Knüppeln niedergeschlagen.


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Re: Meinungsfreiheit vs Amerika [Re: Machinery_Frank] #155485
09/20/07 09:48
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Ich denke auch, dass ein Überschreiten der Redezeit Konsequenzen zur Folge haben muss. Man hätte das Mikrofon ausstellen können oder den Burschen auf den Platz zurück bringen können.





das video gibts auch in voller länge, man hat erst das mikro ausgeschaltet dann hat der student weiter rumgeschrien dann wollte die Polizisten ihn von der Bühne bringen und er ist völlig ausgerastet und hat rumgeschrien. Klarer Fall von Störung einer öffentlichen Rede und Erregung öffentlichen Ärgernisses.
Dann hat er sich seiner Festnahme wiedersetzt woraufhin er geteazed wurde. Ich seh da kein Problem.

da ist das volle video
http://www.youtube.com/watch?v=CheY0jYXJjY


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