auf dem cover wird wohl neben dem interessantesten thema auch das reisserischte motiv oben sein. das hat mit dem "besten" relativ wenig zu tun.
und der grund warum zeitschriften vermehrt indie games testen ist die tatsache, das der indie markt um etliches grösser, besser und professioneller geworden ist. das hat auch nichts mit arroganz zu tun. früher hat sich halt kein schwein für indie games interessiert. weil 99.9999999999% digitaler scheiss waren. der markt wächst auch in diese richtung. sind halt nicht mehr nur geeks und nerds die spieler von heute. und die indie-spiele keine zusammengeklopften versuchskonstrukte mehr. gott sei dank.
natürlich werdens printmedien immer schwerer haben. genauso wie mp3 das musikhören verändert, streaming und dsl das "fernsehen" und das kindely-book das leseverhalten.
eben so wie das auto für die pferdezucht ein umdenken verlangt hat. das ist halt so. nur verschwinden halt doe leute nicht einfach, sondern passen sich einem verändernden markt an.
ich versteh auch nicht was das mit arroganz zu tun hat. meiner erinnerung nach waren spielemagazine mit die ersten, die grossflächig auf das inet umgestiegen sind. zeitungen und blah kammen alle viel viel später.
und eine redaktion oder bericht ist doch auch keine entscheidungsabnahme sondern eine hilfe bzw informationsquelle. jemand der mehr als nur das vom publisher gewünschte demo testen kann, kann weitaus besser bewerten (langzeitmotivation, system, qualität, technik usw).
ein demo ist für mich die letzte instanz. bevor ich tonenweise blind sachen runterlade, versuche ich mich zu informieren und dann zu sondieren.
das netz bietet da etliches mehr an vielfalt. aber das das jetzt qualitativ besser sein soll als ein magazin, würde ich so nicht unterschreiben.
cheese