Gri:

Du hast mir einen netten Schmunzler verschafft mit Deinem Post, danke

Ich selber bin auch kein Fan von Studenten und Learning-Editionen. Nehmen wir mal Maya. Die Learning Edition ist sehr erschwinglich, vielleicht 100 Euro, bin nicht sicher. Aber Du darfst nichts damit, nicht mal die gerenderten Bilder zeigen. Wenn Du jetzt die Vollversion kaufen willst, dann frag mal Nitro aus dem Forum, da kostet die Software 7000 Euro, jedes Jahr kommt ein Update für mehrere Tausend und für den Support muss man nochmal 1500 bezahlen.
Das ist jetzt ein extremes Beispiel, aber soll euch mal zeigen, welchen Grund diese günstigen Versionen haben, es ist zum anfüttern. Ihr lernt das Zeug, wollt nichts anderes mehr und müsst dann in den sauren (äh, teuren) Apfel beißen. Die Frage ist, ob man das bei den Neulingen fördern soll.
Im Fitness-Studio haben sich letzten 2 Schüler unterhalten über Grafik. Die hatten sehr wenig Ahnung davon. Einer meinte, er kann super Bilder mit Photoshop machen, von GIMP hatte er noch nie gehört, aber er kennt jemanden, der ihm die Software besorgen kann. Der andere meinte, er hat mal von Maya gehört, damit könne man in echtem 3d malen

Die kannten beide nur die teuersten Produkte auf dem Markt. Und selbst das freie Wings3d wäre denen eigentlich zu kompliziert gewesen. Warum soll man also nicht erst mal klein anfangen?
Warum z.B. braucht eine Mutti zu Hause die neueste MS Word-Version mit Features, die sie im Leben nie nutzt? Wie oft drucken die einen Serienbrief, nutzen Fußnoten, erstellen automatische Inhaltsverzeichnisse?
Man muss nicht immer das Beste haben, wenn man es nicht braucht!