Ich würde das ganz gern dritteln.
- Games
- Edutainment
- Simulation
Grundsätzlich ist es ja so, daß man in jedem Spiel lernt. In allen Spielen lernt man ja zunächst die Auge-Hand-Koordination.
- Shooter: Überlebenswille, Reaktionsgeschwindigkeit
- RPG: Bewegung in einer komplexen Welt
- Echtzeit-Strategie: Taktik
- Autorennen: Technik, Popometer
usw.
Auch wenn die Hersteller sowas erstmal nicht beabsichtigt haben.
Zu Edutainment würde ich Spiele zählen, die einen halt spielerisch und unterhaltend an ein gewisses Thema heranführen. Gerade für Kinder ist das optimal. Ich hatte mal ein Spiel, wo ein Typ ein kleines Raumschiff flog. Er sollte zu Planet X und da irgendwas machen und dann weiter zu *irgendwohin*. Kinder konnten den Typen aber nicht einfach so bewegen, sondern mußten stattdessen Matheaufgaben lösen, damit die Geschichte weiterging. Und schon lernen die Kinder, ohne es direkt zu wollen, zu rechnen. Tolle Sache.
Auch für Erwachsene ist Edutainment klasse. Mal durch den menschlichen Körper fliegen und sich Sachen dazu erklären lassen. Oder 3D-Dinos beim jagen und fressen zuschauen und und und...
Und dann eben noch Simulationen. Die Art von Spiel soll virtuell einem späteren Busfahrer, Kranführer, Pilot, Autofahrer, usw. die Grundprinzipien näherbringen. Sich mit einem Arbeitsgerät vertraut machen.
Oder auch virtuelle Kriegsführung für Soldaten, Kampfpiloten, U-Boot Kapitäne usw. usf.
Halt real mögliche Gegebenheiten simulieren.