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Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften [Re: fogman] #326578
06/01/10 17:45
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sPlKe Offline
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Nicht nur bei Spielezeitschriften, glaubt mir.
UNABHÄNGIG gibt es bei der Presse nicht. Da hab ich genug erfahrung drin...

im Endeffekt schnurz, wie gesagt, bis cih die Info die ich wissen will in irgend einem mag lese hab ich sie online schon vor wochen bekommen...

Darum Obsolet...

Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften [Re: sPlKe] #326591
06/01/10 19:14
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alpha_strike Offline OP
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Spike hat es genau getroffen. Die Games, die mich interessieren, bekomme ich durch massive Internet-Promo mit. Vorabtests gibt es wirklich massenweise.

Zapan hat Oberrecht. Bis 2006 hatte ich bezüglich meiner Budget-Spiele mit fast jeder Redaktion zu tun. Du wirst in diesem Bereich behandelt wie Dreck. Dir schmettert immer eine furchtbare Arroganz entgegen. Jeder, der mal aus diesem Grund bei den Redaktionen für einen LB-Titel angefragt hat, wird das weitgehend bestätigen können.

Clown hat aus Sicht des Verbrauchers ebenfalls gepunktet. Es wäre ja für den Endkonsumenten verrückt zu bemerken, daß er der Spielball, ein Depp des Willens von nicht einmal Journalisten ist. Petra Mauermörder hat dies mal in einem sehr strittigen Fall zugegeben. Alle Redakteuere urteilen sehr subjektiv. Das wurde PC Games mal zum Verhängnis. Also wurden sie von der Gamestar sofort angepinkelt und die Gamestar vergab grundsätzlich nur noch "Wertungen minus 20%", um noch objektiver als objektiv dazustehen.

Und wenn Frau Mauermörder diese subjektive Wertung schon zugibt, was soll dies dann bedeuten? Die Meinung von so einem Redakteuer ist nicht viel mehr wert, als die von meinem Kumpel, dem halt mal Doom besser als Duke Nukem gefällt.

Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften [Re: sPlKe] #326593
06/01/10 19:23
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Ich kann mir vorstellen, dass statt live Datenstream eher eine Weiterentwicklung der Download Shops auf den Konsolen bzw. Steam auf dem PC kommt.

Also ein Gerät, das man ans Netz hängt. Physikalisch bietet es mit Controller, Fernbedienung, Maus blabla alles was man erwartet, nur die Spiele muss man vor dem Spielen herunterladen.
Einmal heruntergeladen läuft das Spiel wie gehabt auf dem System, ohne weitere Anbindung zu benötigen (außer für Koperischutzabfragen...).

Man könnte dann ein System nach Pay TV Vorbild aufstellen:
- Standardpaket gegen monatliche Gebühr
- diverse Genresparten
- Klassiker
- Einzellizenzen (das wäre dann pay per view)
- zeitlich begrenzte Angebote
- abonnierbare Flatrates
etc.

Sowas ind er Art gab es schonmal, aber vermutlich war man damals einfach noch nicht so weit.
Das ganze hieß Sega Channel und war ein Addon fürs Mega Drive. Dort konnte man sich dann Spiele über Kabel herunterladen. Jeden Monat gab es eine neue Auswahl.

Mehr Infos...
http://en.wikipedia.org/wiki/Sega_Channel

Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften [Re: FBL] #326605
06/01/10 19:49
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Der negative grundton hier gegenüber spielezeitschriften liegt wohl an den unterdurchschnittlichen wertungen, die spiele, die aus unserer region der herstellung kommen, meistens bekommen. falls sie überhaupt mal eine wertung bekommen.
da schwingt auch einiges an missgunst von den indies gegenüber den redakteuren mit.

magazinen vorzuwerfen das sie subjektiv sind und dann online medien als quelle der information anzupreisen, halte ich für mehr als unlogisch.
deren anzahl und der fakt das meistens nichts bezahlt werden muss, sind für den konsumenten aber nicht nur positive eigenschaften.
damit bekommt man auch einiges an unschönem mitgeliefert.

eine redaktion die themen fair hinterfragt und erarbeitet ist gold wert. ob diese ihre arbeiten offline oder online veröffentlichen ist da eigentlich nur nebensächlich, denn was zählt ist ja der inhalt.


ich lese hier sehr viel verbitterung und sehr wenig argumente.

meine persönliche. unredakionierte meinung


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Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften [Re: FBL] #326607
06/01/10 19:54
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checkbutton Offline

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Hm ja... der Niedergang der Printindustrie. Macht ja auch nix, wir haben ja dieses Internet...
Mich wunderts eh, dass es diese Zeitschriften noch gibt. Die, wie man in Bayern so schön sagt, dabreselts doch als erstes, weil die die lesefaulste und webaffinste Leserschaft haben. Deswegen feilen die ja auch alle so sehr an ihren Online-Auftritten. Auch wenns in Zukunft wohl noch einen Markt für Print geben wird, den großen Reibach werden die Zeitschriften dann online machen. Evtl. mit Premiuminhalten (was ordentlich Recherchiertes liest man doch in aller Regel lieber), oder auch mit Exklusivgeschichten und -downloads.
Wir werden sehn.


I don't have a homepage, for god's sake!
Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften [Re: checkbutton] #326619
06/01/10 20:17
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Eine Verbitterung über schlechte Wertungen wäre ja geradezu ralitätsfern.
Sicher kotzen einem die 20% an, aber jeder ist ehrlich und weiß, dass er nicht mit COD mithalten kann. Hier ging es hauptsächlich um die Arroganz mancher Redakteuere gegenüber der Independent-Szene. Und das diese Arroganz auch an finanzielle Aspekte gekoppelt ist (siehe damals das monatelange Tagebuch von "Black and White" in der Gamestar). Vom Untergang der Printmedien hat auch niemand geredet. Nur von einem Wandel. Siehe meinen ersten post. Dann ging es um eine Änderung in der gesamten Branche. Auf einmal testen die Zeitschriften sehr wohl Budget-Titel und auch diese kommen auf einmal in ganz andere Ränge.
Hier ging es also weder um Neid, noch um einen gewünschten Niedergang der Presse.

Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften [Re: checkbutton] #326620
06/01/10 20:18
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Ich kaufe schon seit Ewigkeiten keine Zeitschriften mehr. Was ich grundlegend wissen muß, erfahre ich durch 4Players & Co.
Das finale Fazit kommt eh von mir, indem ich Demos spiele. Nur dadurch kann ich mir eine Meinung bilden. Screenshots und Videos sind für mich mittlerweile uninteressant.

By the way: Irgendwie sind die Spiele, bis auf Ausnahmen natürlich, in den letzten Jahren immer schlechter geworden. Natürlich nur subjektiv gesehen... grin
Deshalb vertraue ich nur mir und sicherlich keinem Redakteur.

Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften [Re: Wicht] #326634
06/01/10 22:56
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Geht ja schon beim Cover der Zeitung los... Glaubt ihr da ist immer das "beste" game drauf? grin

Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften [Re: Zapan@work] #326639
06/01/10 23:34
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auf dem cover wird wohl neben dem interessantesten thema auch das reisserischte motiv oben sein. das hat mit dem "besten" relativ wenig zu tun.

und der grund warum zeitschriften vermehrt indie games testen ist die tatsache, das der indie markt um etliches grösser, besser und professioneller geworden ist. das hat auch nichts mit arroganz zu tun. früher hat sich halt kein schwein für indie games interessiert. weil 99.9999999999% digitaler scheiss waren. der markt wächst auch in diese richtung. sind halt nicht mehr nur geeks und nerds die spieler von heute. und die indie-spiele keine zusammengeklopften versuchskonstrukte mehr. gott sei dank.

natürlich werdens printmedien immer schwerer haben. genauso wie mp3 das musikhören verändert, streaming und dsl das "fernsehen" und das kindely-book das leseverhalten.
eben so wie das auto für die pferdezucht ein umdenken verlangt hat. das ist halt so. nur verschwinden halt doe leute nicht einfach, sondern passen sich einem verändernden markt an.

ich versteh auch nicht was das mit arroganz zu tun hat. meiner erinnerung nach waren spielemagazine mit die ersten, die grossflächig auf das inet umgestiegen sind. zeitungen und blah kammen alle viel viel später.

und eine redaktion oder bericht ist doch auch keine entscheidungsabnahme sondern eine hilfe bzw informationsquelle. jemand der mehr als nur das vom publisher gewünschte demo testen kann, kann weitaus besser bewerten (langzeitmotivation, system, qualität, technik usw).

ein demo ist für mich die letzte instanz. bevor ich tonenweise blind sachen runterlade, versuche ich mich zu informieren und dann zu sondieren.
das netz bietet da etliches mehr an vielfalt. aber das das jetzt qualitativ besser sein soll als ein magazin, würde ich so nicht unterschreiben.

cheese


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Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften [Re: Blattsalat] #326663
06/02/10 08:54
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Spiele sind nicht schlechter geworden.

Würde man jemanden von 1992 vor nen PC setzen und ihm
Spiele von 2001 und 2010 vorspielen, wird er sicher
nicht im Durchschnitt die 2001 besser finden.

Das Problem ist eher, daß man viele Ideen und Spieltypen schon
so oft kennt, das ein neues Spiel im selben Stil einen Discout bekommt.
Das heißt ja nicht, daß das Spiel schlecht ist.
(wird nem Nicht Gamer dann immer noch auf alle Fälle gefallen)

Es wird dauernd Innovation verlangt. Und die läßt sich
nun man in einem kommerziellen Umfeld mit hohen Kosten
nicht risikolos umsetzen.

Ich hab auch einige freie Indyspiele gepsielt, mit
verrücketen neuen und innovativen Ideen...
..Nur sind die dann meist nach 20 Minuten langweilig, und
man nimmt sich fest vor sie irgendwann wieder zu spielen.
..was man nicht tut.

Die "lamen" klassischen Kommerziellen Titel werden dann doch
wesentlich länger "benutzt"

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