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Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften
[Re: sPlKe]
#326591
06/01/10 19:14
06/01/10 19:14
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Joined: Mar 2007
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alpha_strike
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Spike hat es genau getroffen. Die Games, die mich interessieren, bekomme ich durch massive Internet-Promo mit. Vorabtests gibt es wirklich massenweise.
Zapan hat Oberrecht. Bis 2006 hatte ich bezüglich meiner Budget-Spiele mit fast jeder Redaktion zu tun. Du wirst in diesem Bereich behandelt wie Dreck. Dir schmettert immer eine furchtbare Arroganz entgegen. Jeder, der mal aus diesem Grund bei den Redaktionen für einen LB-Titel angefragt hat, wird das weitgehend bestätigen können.
Clown hat aus Sicht des Verbrauchers ebenfalls gepunktet. Es wäre ja für den Endkonsumenten verrückt zu bemerken, daß er der Spielball, ein Depp des Willens von nicht einmal Journalisten ist. Petra Mauermörder hat dies mal in einem sehr strittigen Fall zugegeben. Alle Redakteuere urteilen sehr subjektiv. Das wurde PC Games mal zum Verhängnis. Also wurden sie von der Gamestar sofort angepinkelt und die Gamestar vergab grundsätzlich nur noch "Wertungen minus 20%", um noch objektiver als objektiv dazustehen.
Und wenn Frau Mauermörder diese subjektive Wertung schon zugibt, was soll dies dann bedeuten? Die Meinung von so einem Redakteuer ist nicht viel mehr wert, als die von meinem Kumpel, dem halt mal Doom besser als Duke Nukem gefällt.
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Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften
[Re: sPlKe]
#326593
06/01/10 19:23
06/01/10 19:23
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Joined: Sep 2003
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FBL
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Ich kann mir vorstellen, dass statt live Datenstream eher eine Weiterentwicklung der Download Shops auf den Konsolen bzw. Steam auf dem PC kommt. Also ein Gerät, das man ans Netz hängt. Physikalisch bietet es mit Controller, Fernbedienung, Maus blabla alles was man erwartet, nur die Spiele muss man vor dem Spielen herunterladen. Einmal heruntergeladen läuft das Spiel wie gehabt auf dem System, ohne weitere Anbindung zu benötigen (außer für Koperischutzabfragen...). Man könnte dann ein System nach Pay TV Vorbild aufstellen: - Standardpaket gegen monatliche Gebühr - diverse Genresparten - Klassiker - Einzellizenzen (das wäre dann pay per view) - zeitlich begrenzte Angebote - abonnierbare Flatrates etc. Sowas ind er Art gab es schonmal, aber vermutlich war man damals einfach noch nicht so weit. Das ganze hieß Sega Channel und war ein Addon fürs Mega Drive. Dort konnte man sich dann Spiele über Kabel herunterladen. Jeden Monat gab es eine neue Auswahl. Mehr Infos... http://en.wikipedia.org/wiki/Sega_Channel
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Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften
[Re: FBL]
#326607
06/01/10 19:54
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Joined: Aug 2003
Posts: 2,122 Berlin, Germany
checkbutton

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Berlin, Germany
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Hm ja... der Niedergang der Printindustrie. Macht ja auch nix, wir haben ja dieses Internet... Mich wunderts eh, dass es diese Zeitschriften noch gibt. Die, wie man in Bayern so schön sagt, dabreselts doch als erstes, weil die die lesefaulste und webaffinste Leserschaft haben. Deswegen feilen die ja auch alle so sehr an ihren Online-Auftritten. Auch wenns in Zukunft wohl noch einen Markt für Print geben wird, den großen Reibach werden die Zeitschriften dann online machen. Evtl. mit Premiuminhalten (was ordentlich Recherchiertes liest man doch in aller Regel lieber), oder auch mit Exklusivgeschichten und -downloads. Wir werden sehn.
I don't have a homepage, for god's sake!
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Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften
[Re: checkbutton]
#326620
06/01/10 20:18
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Joined: Sep 2005
Posts: 980 Aue, Sachsen, Germany
Wicht
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Ich kaufe schon seit Ewigkeiten keine Zeitschriften mehr. Was ich grundlegend wissen muß, erfahre ich durch 4Players & Co. Das finale Fazit kommt eh von mir, indem ich Demos spiele. Nur dadurch kann ich mir eine Meinung bilden. Screenshots und Videos sind für mich mittlerweile uninteressant. By the way: Irgendwie sind die Spiele, bis auf Ausnahmen natürlich, in den letzten Jahren immer schlechter geworden. Natürlich nur subjektiv gesehen... Deshalb vertraue ich nur mir und sicherlich keinem Redakteur.
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Re: das hohe Ross der Spielezeitschriften
[Re: Zapan@work]
#326639
06/01/10 23:34
06/01/10 23:34
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Joined: Jul 2002
Posts: 5,181 Austria
Blattsalat
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Austria
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auf dem cover wird wohl neben dem interessantesten thema auch das reisserischte motiv oben sein. das hat mit dem "besten" relativ wenig zu tun.
und der grund warum zeitschriften vermehrt indie games testen ist die tatsache, das der indie markt um etliches grösser, besser und professioneller geworden ist. das hat auch nichts mit arroganz zu tun. früher hat sich halt kein schwein für indie games interessiert. weil 99.9999999999% digitaler scheiss waren. der markt wächst auch in diese richtung. sind halt nicht mehr nur geeks und nerds die spieler von heute. und die indie-spiele keine zusammengeklopften versuchskonstrukte mehr. gott sei dank.
natürlich werdens printmedien immer schwerer haben. genauso wie mp3 das musikhören verändert, streaming und dsl das "fernsehen" und das kindely-book das leseverhalten. eben so wie das auto für die pferdezucht ein umdenken verlangt hat. das ist halt so. nur verschwinden halt doe leute nicht einfach, sondern passen sich einem verändernden markt an.
ich versteh auch nicht was das mit arroganz zu tun hat. meiner erinnerung nach waren spielemagazine mit die ersten, die grossflächig auf das inet umgestiegen sind. zeitungen und blah kammen alle viel viel später.
und eine redaktion oder bericht ist doch auch keine entscheidungsabnahme sondern eine hilfe bzw informationsquelle. jemand der mehr als nur das vom publisher gewünschte demo testen kann, kann weitaus besser bewerten (langzeitmotivation, system, qualität, technik usw).
ein demo ist für mich die letzte instanz. bevor ich tonenweise blind sachen runterlade, versuche ich mich zu informieren und dann zu sondieren. das netz bietet da etliches mehr an vielfalt. aber das das jetzt qualitativ besser sein soll als ein magazin, würde ich so nicht unterschreiben.
cheese
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