Mein Spiel "Pax et Bellum" (Fotorealistisches Mittelalter) wird mit einer Zeitreise beginnen (der Spieler ist eigentlich ein Mensch der Zukunft, der ins Mittelalter reist). Und deshalb habe ich mir eine ziemlich komplexe Zeitreise-Geschichte ausgedacht, die wirklich weltweit neu und einzigartig ist. Eigentlich ist die Story noch streng geheim (nur Superku und Slin kennen die gesamte Story). Aber es passt irgendwie zu diesem Beitrag hier. Deshalb werde ich einen Teil meiner Theorie, auf der meine Zeitreise-Geschichte basiert, jetzt hier veröffentlichen:

Diese Theorie geht davon aus, dass es keine Unendlichkeit gibt. Und dass alles, was uns unendlich erscheint, in Wirklichkeit eine Art Endlosschleife ist (ein in sich abgeschlossenes System).
Das betrifft auch den scheinbar unendlich großen Weltraum. Nach meiner Theorie würde man, wenn man mit einem Raumschiff immer in die selbe Richtung fliegen würde, irgendann wieder am Ursprungspunkt ankommen (so ähnlich wie bei Kolumbus, der nach Westen losgesegelt ist, um im Osten anzukommen).
Im Spiel wird das mit folgender Grafik erklärt:
(vergrößerte Ansicht) Stellen wir uns eine unendlich lange Gerade vor (siehe Bild links oben). Wenn in dieser 1-dimensionalen Geraden ein 1-dimensionales Wesen leben würde (ein Punkt), so käme ihm die Gerade unendlich lang vor. Er hätte den Eindruck, er könnte sich in X-Richtung unendlich lange fortbewegen.
Aus der nächst höheren Dimension (2.Dimension) betrachtet, ist die Gerade aber nicht unendlich lang, sondern sie hat die Form eines Kreises. Für den Punkt ist seine 1-dimensionale Welt also nur SCHEINBAR unendlich groß.
Mit der 2.Dimension ist es dann genauso. Ein 2-dimensionales Wesen hätte den Eindruck, in einer unendlich großen 2-dimensionalen Welt zu leben. Es könnte sich in X- und Y-Richtung unendlich lange fortbewegen. Tatsächlich ist aber auch diese 2-dimensionale Welt nicht unendlich groß, sondern sie hat, aus der nächst höheren Dimension (3.Dimension) heraus betrachtet, die Form einer Kugeloberfläche (siehe Bild rechts unten). Diese Form ergibt sich, wenn man die beiden gegenüberliegenden Seiten der quadratischen Fläche in X- und Y-Richtung miteinander verbindet. Da ein 2-dimensionales Wesen jedoch nur in 2 Dimensionen denken könnte, könnte es sich diese Kugelform gar nicht vorstellen (zumindest nicht zweidimensional). Eine Seite (X oder Y) zu verbinden, könnte es sich noch vorstellen, weil das würde ebenfalls wieder eine 2-dimensionale Form ergeben (einen dicken flachen Ring). Aber sobald auch die anderen Seiten (die Innen- und die Außenseite des Ringes) miteinander verbunden werden sollen, ist das in der 2.Dimension nicht mehr darstellbar - weil sich dann ein 3-dimensionales Objekt bilden würden.
Und mit unserer dritten Dimension ist es genauso. Siehe Bild:
(vergrößerte Ansicht) Wir leben in einem 3-dimensionalen Raum, der uns scheinbar unendlich groß vorkommt. Aus der 4.Dimension heraus betrachet, wäre unser Weltraum aber gar nicht unendlich groß. Seine Form würde so aussehen, wie wenn man alle gegenüberliegenden Seiten (X, Y, Z) eines Würfels miteinander verbinden würde. Genauso wie beim 2-Dimensionalen Beispiel können wir uns aber nur vorstellen, wie die Form aussehen würde, wenn wir den Raum in ZWEI Richtungen (z.B. X und Y) miteinander verbinden. Siehe Screenshot. Wie der Raum aussehen würde, wenn man dann auch noch das 3.Seitenpaar miteinander verbindet (in meinem Bild wäre das die Innenseite und die Außenseite von diesem Reifenartigen Gebilde), das können wir uns nicht mehr vorstellen, da wir 3-dimensionalen Wesen nicht 4-dimensional denken können.
Kurz gesagt: unser Universum ist nicht unendlich groß.
Und das gleiche gilt auch für die Zeit. Auch die Zeit ist eine Art Endlosschleife. Irgendwann am Anfang war die gesamte Materie in unserem Universum an einem einzigen Punkt konzentriert. Dann gab es einen Urknall, und die Materie flog auseinander. Mittlerweile zieht sich die Materie schon wieder von der ANDEREN SEITE des Universums her gegenseitig an (das erklärt übrigens auch, warum die Geschwindigkeit, mit der sich die Galaxien voneinander entfernen, angeblich sogar zunimmt). Irgendwann wird sich die Materie wieder an einem einzigen Punkt sammeln, und es wird einen neuen Urknall geben. Nach meiner Theorie wird sich danach das Universum (und alles was dazugehört - also auch z.B. die Menschheit) wieder exakt genauso entwickeln wie beim letzten Urknall. Weil wenn die gleichen Startbedingungen herrschen, wird sich alles komplett gleich entwickeln.
Diese Phasen zwischen 2 Urknallen bezeichne ich im Spiel als Universums-Generation.
... Der Rest der Geschichte ist noch Top Secret.
