Jo,

- was auch immer das bedeuten mag.
Das Mipmapping ändert schon was. Versuche mal ein Modell mit einer körnigen Textur (z.B. Sand, Steine oder verrauschten Oberflächen wie einige Textilien) ohne Mipmaps in der Engine aus der Entfernung anzuschauen. Diese werden sehr körnig verrauscht und sehen nicht mehr schön aus. Außerdem könnte es leicht flackern, da die Engine ständig interpoliert.
Bei Mipmaps gibt es kleinere Varianten der Textur, die in der Entfernung dargestellt werden. Das verhindert diesen Effekt und erlaubt es, weniger Grafikkartenspeicher zu belegen (bei allerdings höherem Arbeitsspeicher, denn der muss ja nun mehrere Texturen auf einmal bereithalten).
Mipmaps können bei schwachen Grafikkarten also sogar Geschwindigkeit bringen und es sieht außerdem noch besser aus

Besonders spannend ist es bei einem Terrain mit gekachelten Texturen. Dort sind die entfernten Teile durch die kleineren Texturen nicht nur weniger körnig und verrauscht sondern auch etwas weniger scharf, was fast eine Art Tiefenunschärfe bringt. Damit sieht es weitaus besser aus, als würdest Du eine gekacheltes Terrain ohne Mipmaps erstellen.